Schurig, Wolfram

capriccio per goldner

  • für Tenorblockflöte und Violine

Werkangaben

Kompositionsjahr
2016-17

Ausgaben

  • Kaufmaterial

    Artikelnummer
    eg2462
    ISMN
    M-2057-2296-8
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Beschreibung

"Stilrichtung, allg. Charakter
Unerbittlicher Parforce-Ritt mit wenigen Ruhephasen, der Linearität als komplexes Phänomen in Szene setzt und vom ungleichen Duo allerhöchste Konzentration im rhythmisch und dynamisch wechselhaften Zusammenspiel erfordert. Erweiterte Spieltechniken dienen v.a. der Tonartikulation.

Form, Struktur
Mannigfaltigen Verschleierungs- und Filtervorgängen unterliegendes Perpetuum mobile im stets eng verwobenen, doch an kapriziösen Eskapaden immer reicheren Zusammenspiel. Ausgehend von mikrotonal kreisenden Skalenfragmenten greifen immer expansivere, bewegtere Tonhöhenverläufe.

Notation, Dauer, Schwierigkeit
Partiturnotation (vier verschiedene Arten von Taktstrichen zur musikalischen Orientierung)
Dauer: ca. 13 min.
sehr schwer

Kommentar
Eindrucksvoller Auftritt eines gegensätzlichen, aber auf Gedeih und Verderb aneinander gefesselten (Zwillings-?)Paars im spannend gestalteten Clinch. In empfundener Seelenverwandtschaft bezieht sich Schurig auf die filigranen Lineaturen in den Bildern des Vorarlberger Künstlers Egon Goldner."

(Michael Zwenzner, in: nmz 02/2022. Abdruck mit freundlicher Genehmigung.)