Werkangaben
- Kompositionsjahr
- 2016
Ausgaben
Kaufmaterial
- Artikelnummer
- eg2475
- ISMN
- M-2057-2309-5
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Beschreibung
"Der Gedanke der „Tmesis" – der Aufspaltung oder Abtrennung (grammatikalischer) Zusammenhänge – wird auf den Umgang mit Material und Zeit übertragen. In konziser Weise angelegte Komposition, in der sich unterschiedlichste klangliche Verbindungen und Assoziationen andeuten und wieder verflüchtigen.
Die einsätzige Form verläuft charakteristisch als Abfolge einzelner statischer Akkorde, deren relative Beständigkeit in feingliedriger Abstufung unterschiedlich artikuliert ist. Eine präzise Ausleuchtung jedes Klangmoments.
Die Notation umfasst Symbole für Mehrklänge und andere zeitgenössische Spieltechniken; der Schwierigkeitsgrad ist im zweiten Viertel der Skala anzusiedeln.
Dauer: ca. 10 Minuten.
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer bis schwer.
Die größte interpretatorische Herausforderung bei der Wiedergabe des Werkes liegt in der Realisierung feinster dynamischer und klangfarblicher Differenzierungen sowie in der präzisen Abgrenzung der formalen Abschnitte. Mezzoforte oder forte kommen hier nicht vor."
Neue Musikzeitung (nmz), November 2025, Seite 8. Rezensionsteil „Neue Partituren", durchgesehen von Stefan Drees. Abdruck mitfreundlicher Genehmigung.
