Shinohara, Makoto

1931–2024

Geboren am 10. Dezember 1931 in Osaka (Japan), zählt Makoto Shinohara zu den wichtigen kompositorischen Stimmen der musikalischen Avantgarde in Japan.

Studien und Arbeitsaufenthalte führten ihn nach Amerika und Europa. So studierte er neben seiner Ausbildung bei Tomojiro Ikenouchi in Tokyo auch bei Olivier Messiaen und Tony Aubin in Paris sowie bei Karlheinz Stockhausen und Gottfried Michael Koenig in Köln.

Makoto Shinohara lebte in Frankreich, Deutschland, den USA, Kanada und den Niederlanden. Stipendien wurden ihm aus Frankreich, Japan, Deutschland (Freistaat Beyern, DAAD, Musikhochschule Köln), Italien, den USA, den Niederlanden und Kanada zugesprochen. Er ist Mitglied des Sonologischen Institus der Reichsunversität in Utrecht und war Gastprofessor an der McGill-Universität in Montreal.

Neben Vokalwerken entstanden Kompositionen für westliche als auch japanische Instrumente sowie elektronische Stücke, vom Solo über Kammermusik- bis zu Orchesterbesetzungen.

CDs erschienen bei Camerata Tokyo und Fontec.

Werke